Landtag Rheinland-Pfalz parlamente.org

Maschinenraum

Was sich an parlamente.org technisch ändert: neue Quellen, Schnittstellen, Korrekturen. Neueste Einträge zuerst.

OParl-Schnittstelle für Parlamente

Unter parlamente.org/oparl/v1/ stehen die Drucksachen des Bundestags, des Abgeordnetenhauses Berlin und der Landtage Brandenburg und Sachsen nach dem Standard OParl 1.1 bereit, zusammen gut 160.000 Stück. OParl wurde für kommunale Ratsinformationssysteme entwickelt; die Objekte passen aber auch auf Parlamente: Ein Parlament ist ein Body, eine Wahlperiode ein LegislativeTerm, eine Drucksache ein Paper. Wo Anfrage und Antwort in derselben Drucksache stehen (Berlin, Sachsen), werden sie zu zwei Dateien eines Papers; getrennte Drucksachen desselben Vorgangs (Bundestag) sind über relatedPaper verbunden. Die Zusammenstellung steht unter CC0, die Dokumente selbst sind amtliche Werke. Sitzungen und Beratungen folgen in einem späteren Schritt.

Abfragen über alle Parlamente

Die Schnittstelle beantwortet jetzt Fragen wie „alle Kleinen Anfragen der AfD“ über alle Parlamente in einer Liste: parlamente.org/oparl/v1/paper?paperType=Kleine Anfrage&fraktion=AfD, neueste zuerst, eingrenzbar mit body=berlin,sachsen. Diese Liste ist eine Erweiterung; OParl selbst kennt nur Listen je Parlament, und dort gelten dieselben Filter. Mehrere Werte, durch Komma getrennt, gelten als „oder“. Die Fraktion trägt überall dasselbe Kürzel (AfD, BSW, CDU, CDU/CSU, CSU, Die Linke, FDP, Freie Wähler, Grüne, SPD, SSW, fraktionslos), auch wenn die Parlamente sie unterschiedlich schreiben; es steht als shortName an der Organisation. Gezählt wird die Fraktion, die die Drucksache eingebracht hat, nicht die Regierung, die antwortet; entsprechend nennt originatorOrganization bei Anfrage und Antwort in einer Drucksache nur noch die Fragenden.

Einheitliche Dokumentarten

Jedes Parlament bezeichnet seine Dokumente anders: „KlAnfr“, „Schriftliche Anfrage“, „Kleine Anfrage“. Rund 580 Bezeichnungen sind jetzt einheitlich eingeordnet, nach Reihe (Drucksache, Plenarprotokoll, Ausschussprotokoll, Gesetzblatt) und Art. Die Einordnung folgt festen Regeln, nicht einem Sprachmodell. Quellen, die keine Art mitliefern, bleiben vorerst ohne.

Urheber nur noch als Organisation

Als Urheber erscheinen nur noch Fraktionen, Ministerien, Ausschüsse und Ämter, keine einzelnen Abgeordneten. Wo eine Quelle „Name (Fraktion)“ angibt, bleibt die Fraktion; Namen ohne erkennbare Fraktion entfallen.

Eigene Seite je Bundestagsdrucksache

Jede Drucksache und jedes Plenarprotokoll des Bundestags hat eine feste Adresse nach ihrer Nummer, zum Beispiel bundestag.parlamente.org/drucksache/21/2002, und dieselbe Seite als JSON (Adresse mit .json). Die Seite zeigt den Vorgang mit allen Dokumenten einschließlich der Plenarsitzungen, in denen er behandelt wurde. Trefferliste, Suche und Feed verlinken darauf. Landtage folgen, sobald ihre Nummernkreise geprüft sind.

Hamburg wieder aktuell

Der Server der Parlamentsdatenbank der Hamburgischen Bürgerschaft ist seit Mitte August kaum erreichbar, auch für Feedreader. Neue Dokumente kommen jetzt über den Newsletter der Bürgerschaft. Die Lücke seit Mitte August ist gefüllt, aus dem Archiv eines Feedreaders bis zum 22. September und aus dem ersten Newsletter bis zum 30. September. Nebenbei fehlende Drucksachennummern ergänzt.

Feeds und Technik

Die Dokumenten-Feeds wählen ihre 200 Einträge jetzt in fester Reihenfolge aus, statt bei Dokumenten vom selben Tag zufällig. Die Seite läuft auf einer aktuellen Version ihres Web-Frameworks; damit sind mehrere bekannte Sicherheitslücken geschlossen.